Hochzeitsinspiration – Zurückhaltende Coolness

Maria Stiletto Allgemein Kommentar hinterlassen

Auf der Suche nach Hochzeitsinspirationen oder Ideen für neue Konzepte passiert es nicht selten, dass man gedanklich irgendwo bei Knallblau anfängt und dann – wie hier – in schlichten Naturtönen landet. Die Idee hinter dem Shooting war ganz klar: Wir wollten die Zeit im Jahr festhalten, wo der Winter sich endlich verabschiedet und die Sonne auf sehr leisen Sohlen ab und zu mal daher scheint und die Natur sanft daran erinnert  aus dem Winterschlaf zu erwachen. Als Hochzeitsfotografin Doreen Kühr und ich das Konzept erstellt haben, war es draußen bitterkalt. Wir saßen mit Glühwein und Bratapfel um ein Feuerchen und haben darüber philosophiert wie sehnsüchtigt der Frühling erwartet wird und wie schnell er im Sommer dann ganz selbstverständlich ist. Frühlingserwachen war also der Titel dieses Shootings und auf der Suche nach dem richtigen Model war auch wieder schnell klar, dass die elfenhafte Arijana den Job bekommen sollte.

So war es an diesem Tag ziemlich kalt und wir mussten uns alle zusammen reißen, um unser Tagespensum zu schaffen. Die Hochzeitstorte wurde mit einem Karamellgitter aufgehübscht, das in der Sonne förmlich leuchtete. Lecker Karamell!  Die Farben der Blumendekoration sind blass und stehen symbolisch für die Natur die noch leise ist und zaghaft erwacht. Den passenden Schmuck haben wir uns bei Liebenswert in Bonn geliehen und ich bin immernoch begeistert von deren Kollektionen.

Am Ende stand ein Hochzeitskonzept das nicht knallt, sondern ruhig & dezent, sowie modern und stilvoll daherkommt. Ich mag dieses Hochzeitsdesign, weil es Raum lässt sich auf das Wesentliche zu konzentrieren und nicht mit lauten Konfettikanonen ablenkt.

Beim Erstellen der individuellen Hochzeitskonzepte und Weddingdesigns finde ich Inspiration und Ideen meist überall dort, wo man (bzw. ich) sie nicht vermutet. Alte Zeitschriften, moderne Schreibgeräte, Einrichtungshäuser oder auch ein Tag im Strassencafé helfen auf der einen Seite den Kopf frei zu bekommen und auf der anderen Seite Dinge zu sehen und gedanklich in einen Hochzeitskontext zu bringen. Bewaffnet mit Kamera, Stifte und einem meiner vielen Notizbücher male, schreibe und skizziere ich. Zurück am Schreibtisch angekommen starte ich mit den Boards. Manchmal digital, aber häufig noch mit Reißzwecken und einer Pinnwand oder Styroporplatte. Der Vorteil vom analogen Moodboard ist, dass auch Haptik eine Rolle spielt. Papier muss sich gut anfühlen und die Stoffserviette sollte auch schön anzufassen sein. Entweder aus der Idee wird step by step ein Konzept oder ich merke schnell, dass ich mich gedanklich verlaufen habe und nochmal zurück gehen muss.

Sobald ich mir sicher bin, dass das Konzept zum Brautpaar passt, vereinbare ich einen Termin bei mir in Köln oder beim Brautpaar und präsentiere das Moodboard. Und dann geht’s auch schon los mit der Umsetzung und Hochzeitsplanung.

Bis ins kleinste Detail. Mit Herz, Verstand,  jahrelanger Erfahrung in der Hochzeitsplanung und nicht zuletzt mit immer wiederkehrender Begeisterung für meinen Job als Hochzeitsplanerin und für 2 Menschen die Ja zueinander sagen werden.

 

Das Erstellen eines individuellen Weddingdesgings braucht Zeit. Daher begrenze ich die Anzahl der Konzepte, die ich pro Saison anbiete. MWährend der Palnungsphase ist es mir wichtig stets Zeit für Eure Anrufe, Emails und auch persönliche Treffen mit Euch zu haben. Ich möchte erkennen können,  wer am Telefon ist, wenn sich mit „Hi Maria, ich bins“ gemeldet wird und ich möchte wirklich begleiten und nicht nur to Do Listen verwalten oder die Telefonnummer eines guten DJs per E-Mail senden. Ich nehme mir die Zeit, die es für Eure Hochzeitsplanung braucht, damit Ihr mit einem guten Gefühl entspannt und voller Vorfreude Eurem Hochzeitstag entegegen sehen könnt.

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